Autorenarchiv

Facebook als Condolencebook

Robert's FacebookprofilÜber das Internet, vor allem über Social Networks, verbreiten sich Nachrichten heutzutage rasend schnell. Gute wie schlechte. Das wurde erst gestern wieder deutlich. Nach dem Flugzeugabsturz in Russland, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen. Darunter der gesamte Kader des Eishockeyclubs Lokomotive Jaroslawl – dreifacher russischer Meister. Zum Team gehörte auch ein Deutscher. Der Eishockey-Nationalspieler Robert "Didi" Dietrich. Von 2005 bis 2008 spielte er hier in Düsseldorf für die DEG Metro Stars. Vor kurzem hatte er von Mannheim nach Jaroslawl gewechselt. Gestern wollte er sein erstes Auswärtsspiel für die neue Mannschaft bestreiten.

Die Nachricht, dass Robert mit an Bord war und das Unglück nicht überlebt hat, verbreitete sich gestern wie ein Lauffeuer. Und während die Nachrichtenportale noch wage verlauten ließen, eines der Opfer stamme vermutlich aus Deutschland, gaben Freunde und Bekannte von Robert bereits ihrer Trauer Ausdruck. Unter seinen Facebook-Bildern die ersten Kommentare: "RIP :( ", "Robert wir werden Dich vermissen!!", "warum Du?", "Ein riesen Schock!", "Robert was one of our favorites in Milwaukee. My heart is heavy…that smile will be missed. Thoughts and prayers to his family". Und plötzlich wird ein Facebook-Profil zum Kondolenzbuch…

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Lebt schon ganz schön lange, diese Eintagsfliege…

Plattformen für notorische Selbstdarsteller, ein Hype, der schnell vorbeigeht, lächerliche Spielerei… Ja, viele haben Social Media lange Zeit nicht ernst genommen. Haben keinen Sinn darin gesehen, auf diesen Zug aufzuspringen. Inzwischen haben wohl auch die letzten hartnäckigen Gegner erkannt, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken nicht zu unterschätzen ist. Wer privat mitmachen möchte und wer nicht – das sei jedem selbst überlassen. Aber Unternehmen aller Branchen sehen sich gezwungen, sich möglichst schnell eine Präsenz im Social Web aufzubauen. Denn während sie noch in abwartender Haltung verharrten, haben sich ihre Wettbewerber schon neue Wege ins Netz geebnet. Jetzt heißt es: Nachziehen! Aber nicht irgendwie, sondern mit Strategie. Die Zeit des ziellosen Experimentierens geht langsam zu Ende. Diesen Beitrag weiterlesen »

Echt phantastisch! Die Neuheiten auf der weltgrößten Spielwiese.

Für die nächsten Tage ist schönster Sonnenschein angesagt. Jetzt hätte der Sommer mit seiner Rückkehr auch ruhig noch bis Montag warten können. So sehen das vermutlich einige Spielefans. Von heute bis Sonntag können sie sich nämlich auf der Gamescom in Köln die Neuheiten der Spieleszene ansehen – und das kann schon mal Stunden dauern, wenn nicht Tage. Das ist die Gelegenheit, die neuesten Spiele und Konsolen Wochen vor ihrer offiziellen Markteinführung auszuprobieren. Und wenn man einmal "drin" ist, fällt es schwer, das Joypad wieder wegzulegen. "Nicht-Aufhören-Können", das ist es, was die Entwickler sehen wollen. Dann wissen sie, dass sie gute Arbeit geleistet haben, und dass das Spiel ein Erfolg wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vorsicht, falscher Freund! In Social Networks kommen sich Gut und Böse gefährlich nahe.

Social Media machen Spaß! Freunde (wieder)finden, Informationen, Videos und Bilder teilen, lamentieren, triumphieren, kommentieren – sich mitzuteilen und zu erfahren, was die anderen gerade machen, war nie leichter. Aber wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille. Je mehr Facebook und Co. an Macht und Einfluss gewinnen, desto lauter werden die Klagen und Warnungen: In sozialen Netzwerken sind auch Personen unterwegs, die nicht einfach nur mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben wollen. Sie hegen andere Absichten. Mobbing per Facebook – solche Fälle tauchen immer wieder in den Medien auf und gehören fast schon zu den harmloseren Risiken der sozialen Medien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bitte einmal im Web sauber machen!

Haben Sie schon einmal Ihren eigenen Namen gegoogelt? Interessant bis schockierend, was Sie für Treffer erhalten. Das Internet weiß vermutlich mehr über Sie als Ihnen lieb ist. Personensuchmaschinen wie yasni ("Wir finden Menschen gut!") oder 123people liefern auf einen Blick alles, was sie über Ihre Person finden: E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Fotos, Artikel etc. Hier und da taucht der komplette Lebenslauf auf, die Bankverbindung oder andere persönliche Informationen, die man da gar nicht haben will. Woher hat das Internet das alles bloß?  Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Ende der Durststrecke – fast 7 Millionen sehen BL-Auftakt

Drei Monate sind eine verdammt lange Zeit. Zwölf Wochen. Ein viertel Jahr. Die Vorfreude auf’s Wochenende hält sich in Grenzen. Von Freitag- bis Sonntagabend weiß man(n) nichts mit sich anzufangen.
Zum Glück haben akute Langeweile und Sinnlosigkeit jetzt ein Ende. Die Bundesliga-Pause ist vorbei. 6,8 Millionen Fußballfans saßen Freitag pünktlich vor dem Fernseher, um den schwarz-gelben Meister siegen zu sehen. Die ARD freute sich über das meistgesehene Bundesliga-Eröffnungsspiel ever. Nun schalten auch wieder junge Leute "Das Erste" ein. Die "Sportschau" bleibt ein Zuschauermagnet. Freitag und Samstag haben sich rund elf Millionen Menschen die Spiele in der Zusammenfassung angesehen. Fußball ist ein Phanömen…

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Die ganze Stadt ist voller Möbel

Haben Sie schon einmal bewusst auf die Möblierung in Ihrer Stadt geachtet? Dazu gehören Bänke, Blumenkübel, Telefonzellen, Fahrradständer, Fahnenmasten oder Brunnen. Aber dazu zählen vor allem auch alle möglichen Werbeträger. Schaukästen, Litfaßsäulen, Plakatwände oder Infotafeln. Überall sind Sie umgeben von Werbung. Und das wird immer mehr. Weil es inzwischen unzählige Möglichkeiten gibt, Out-of-Home-Kommunikation zu betreiben. Am Rande viel befahrener Straßen leuchten so genannte City-Light-Boards, an Hausfassaden sind Riesenposter befestigt, die Litfaßsäule ist nur noch selten mit vielen kleinen Plakaten beklebt, sondern ist beleuchtet, dreht sich und bewirbt großformatig ein oder zwei Produkte. Und in Bahnhöfen, an Flughäfen und U-Bahn-Stationen begegnen Sie ohnehin großflächigen Postern und Flachbildschirmen, über die News und Werbespots flimmern. Nicht zu vergessen ist die Werbung auf den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Ihnen häufig die Sicht aus dem Fenster versperrt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Uneingeschränkte Informationsfreiheit bis ins App?!

Ein Thema, zwei Kanäle. Die Tagesschau bietet ihre Nachrichten auch als App an.Unsere Medienwelt wird immer vernetzter. Zeitung, Fernsehen, Radio, Onlineportale – wer sich informieren will, kann dies auf vielen Wegen tun. Die Grenzen zwischen den einzelnen Medien verschwimmen. Und das noch mehr, seitdem ein weiterer Kanal dazu gekommen ist: die App. Da Smartphones und Tablet-PCs unsere Zukunft sind – das können wir mit ziemlicher Sicherheit voraussagen, gehören auch Apps zu unserer Zukunft. Aber muss jetzt jeder Verlag, jeder Fernseh- und Hörfunksender ein eigenes App haben? Und wenn ja, was soll angeboten werden und wie soll das Ganze funktionieren? Welche Bezahlmodelle werden vom Konsumenten akzeptiert und lohnen sich? Fragen über Fragen, auf die es noch keine eindeutige Antwort gibt. Das sehen große Verlage wie Axel Springer als erhebliches Problem. Sie klagen gerade gegen die Tagesschau-App der ARD.

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Verbindung gekappt!

Was macht man, um an exklusive Storys, an pikante Details aus dem Privatleben der Promis und an herzzerreißende Geschichten britischer Familien zu kommen? Man zapft deren Mobiltelefone an! Nein, die feine englische Art ist das nicht. Aber das war der News of the World egal. Bis jetzt. Denn nachdem das berühmt berüchtigte britische Boulevardblatt seine illegalen Recherchemethoden über Jahre ausgiebig praktiziert hat, ist es nun endgültig vorbei damit. Die größte Sonntagszeitung Großbritanniens – nach eigenen Angaben die meistgelesene englischsprachige Zeitung – wird eingestellt. Nach 168 Jahren! Und die gesamte Medienwelt blickt gerade zur Insel auf einen der größten Branchenskandale ever. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hängen wir bald gemeinsam bei Google+ ab?

"Teilen wie im richtigen Leben, neu erfunden für das Web". Damit begrüßt Google+ alle Neugierigen, die es auf die Seite des neuen Social Networks verschlägt. Noch befindet es sich in der Testphase mit einer begrenzten Zahl an eingeladenen Nutzern, aber bald will Google mit seinem neuen Netzwerk das Internet revolutionieren. Und vor allem: dem Giganten Facebook die Stirn bieten. Diesen Beitrag weiterlesen »

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